Allgemeine Infos zum Energiepass für Immobilien

Wer sich ab dem Jahr 2008 überlegt, eine Immobilie zu erwerben oder zu verkaufen, sollte sich auch um den sogenannten Energieausweis, landläufig auch Energiepass genannt, Gedanken machen. Denn diese "EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" (EPBD Energy Performance of Buildings Directive) regelt eben die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Die jeweiligen Staaten sind gehalten, diese Verordnung in nationales Recht umzusetzen.

In Deutschland wurden in dem Zusammenhang die bis dahin geltende Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) zu der Energieeinsparverordnung (EnEv) zusammengeführt. Diese Verordnung liegt augenblicklich nur als Entwurf vor. Dort wird das Dokument als Energieausweis bezeichnet.

Der Energiepass gilt für jedes Wohngebäude. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Massiv- oder um ein Holzhaus handelt.

Der Energiepass ermöglicht den Käufern, Verkäufern und Mietern eines Hauses eine Beurteilung der Energieeffizienz ihres Hauses und hat deshalb auch Einfluss auf das Mietrecht. Ferner muss dieser Pass Empfehlungen enthalten, wie die Energieeffiziens verbessert werden kann.

Den Energiepass können die gem. §21 des Entwurfs zur EnEV 2007 ausstellen, die einen entsprechenden Abschluss u.a. in den Bereichen Architektur, Hochbau, Bauingenieurswesen haben; ferner alle staatlich geprüften Techniker in den genannten Bereichen sowie Handwerker, die in den Gewerken hauptsächlich tätig sind.

In der EnEv ist zwischen zwei Typen von Energieausweisen zu unterscheiden; und zwar des bedarfs- oder verbrauchsorientiertem Ausweis.
Bei Wohngebäuden mit mehr als 4 Einheiten besteht Wahlfreiheit bei der Auswahl des Ausweises. Bei Gebäuden mit maximal 4 Wohneinheiten, die ab 1977 errichtet wurden, besteht ebenfalls Wahlfreiheit.

Keine Wahlfreiheit besteht bei Wohngebäuden, die vor 1977 errichtet worden sind. Dort ist der bedarfsorientierte Energieausweis zu verwenden.

Die Ausnahme: Bei Wohngebäuden, die bereits in dieser Zeit nach der damals geltenden Wärmeschutzverordnung errichtet wurden oder durch Modernisierungsmaßnahmen auf den neuesten Stand gebracht wurden. Bei diesen Wohneinheiten besteht ebenfalls wahlfreiheit.

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